Architekt - Christian Paetz

Geomantie

ist die Lehre über Erdstrahlungsphänomene (Wasseradern, Verwerfungen, etc.) und ihre Einbindung in soziologische Lebensabläufe. Grundlegend gehe ich davon aus, dass in der Architektur eine Baugrunduntersuchung nach geomantischen Gesichtspunkten erfolgen sollte. So ist eine optimale Schadenabwehr möglich, bevor sich Krankheitsabbilder an den künftigen Nutzern der Gebäude manifestieren können.

Der Geomantie ist - ähnlich dem fernöstlichen Feng Shui - die Betrachtung des Lebens im Einklang mit der Natur und ihren menschlichen, tierischen und pflanzlichen Bewohnern zugeordnet.

Das führt zu einer ganzheitlichen Architektur, die eine Erhaltung von Mensch, Tier und Pflanze im gesunden Lebensraum fördert.

 

Feng Shui

ist die fernöstliche Form der Geomantie und beachtet Natur und Energien im Einklang. Es gibt im Chinesischen nicht diese Differenzierung von Subjekt und Objekt wie in der gesamten westlichen Welt. Alles ist mit allem verbunden, alles ist zu einem Teil im anderen enthalten. Deshalb beginnt die Rücksichtnahme nicht beim persönlichen Vorteil, sondern bereits beim Vorteil des anderen, da es ja zum eigenen Besten ebenso gereicht. Ein Raum wird nicht durch die Darstellung seines Zentrums zu einem Raum, sondern er definiert sich über die umgebenden Wände und Gestaltungshilfen.

Diese Lehre arbeitet mit den sich gegenseitig bedingenden Elementen Feuer,  Erde, Metall, Wasser, und Holz. Bildlich lassen sich diese Zusammenhänge am deutlichsten im Yin-Yang-Zeichen darstellen. Übertragen auf die Architektur kann man auf diese Weise alle Bau- und Wohnfaktoren ineinander fügen.

Das Chi - unsere Lebensenergie - soll im Einklang und in der Harmonie dieser 5 Elemente geleitet und gehalten werden.

Christian Paetz    architekt.paetz@web.de